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Peregrina 4


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(c) 2011 ensemble peregrina

 


Ensemble

Das ensemble Peregrina, 1997 von der polnischen Sängerin und Musikwissenschaftlerin Agnieszka Budzinska-Bennett in Basel gegründet, erforscht und interpretiert geistliche und weltliche Musik aus dem Europa des 12. bis 14. Jahrhunderts. Das Hauptinteresse des Ensembles gilt der frühen Polyphonie sowie den einstimmigen Repertoires der Notre Dame-Schule und der Aquitanischen nova cantica; dabei steht die Suche nach einem "Kontrapunkt" zum gängigen Repertoire in weniger bekannten peripheren Quellen im Vordergrund. Interpretation und Stil von Peregrina orientieren sich an den originalen Quellenmaterialien und Traktaten, sowie an jüngster musikwissenschaftlicher und historischer Forschung. Das Ensemble strebt in seiner Aufführungspraxis grösstmögliche Nähe zu den Quellen an, ohne dabei stimmliche Balance und Klangschönheit zu opfern. Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Schola Cantorum Basiliensis, wo die Ensemblemitglieder sich kennenlernten und studierten, führte zu drei CD-Einspielungen: Mel et lac (Raumklang 2005) und Filia praeclara (Divox 2008) wurden in der Presse begeistert aufgenommen. Filia praeclara hat zudem den begehrten Preis ECHO-KLASSIK 2009 für die beste a capella Einspielung des Jahres gewonnen. Die dritte CD des ensembles, Crux, ist Anfang 2011 im Label Glossa erschienen. Zwei Hauptsängerinnen des ensemble Peregrina, Agnieszka Budzinska-Bennett und Kelly Landerkin, wurden 2003/2004 zu Vorträgen über Aquitanische Musik des 12. Jahrhunderts an der Schola Cantorum Basiliensis eingeladen. Seit 2011 gehören sie auch zur Forschungsabteilung dieser Institution, wo Kelly Landerkin gregorianischen Gesang unterrichtet. Das Ensemble ist an zahlreichen Festivals in der Schweiz (u.a. Lucerne Festival), Polen, Deutschland, Spanien, Grossbritannien, Estland, Island, Italien und in der Tschechischen Republik aufgetreten. Konzerte des ensemble Peregrina wurden von verschiedenen Radiostationen wie Schweizer Radio DRS 2, Deutschlandfunk, SWR2, Bayerischer Rundfunk, Klaasika Radio Estonia, Polskie Radio 2 und BBC 3 übertragen. Der Name Peregrina, die Umherziehende, spielt auf den Musik- und Ideentransfer im mittelalterlichen Europa an, gleichzeitig aber reflektiert er auch die persönlichen Reisen der Sängerinnen selbst. Die Ensemblemitglieder, die aus Polen, der Schweiz und den Vereinigten Staaten stammen, erreichen durch ihre unterschiedliche Herkunft ein dynamisches Gleichgewicht und machen durch ihr gemeinsames Musizieren die Interaktion und die Konvergenzen von Kulturen und Geschichten in der von ihnen aufgeführten Musik erlebbar.

 

  Agnieszka Budzinska-Bennett

Agnieszka Budzinska-Bennett (PL) studierte zuerst Klavier und Gesang (Diplome: Stettin, Polen 1992), später Musikwissenschaft an der Universität Posen (M.A. 1999). Gesangsaufbaustudium an der Mittelalter-/Renaissance-Abteilung der Schola Cantorum Basiliensis (1997-2001) mit R. Levitt, E. Tubb and D. Vellard. Aufbaustudium in Musikwissenschaft und Nordischer Philologie (Universität Basel, 2001-2003). Promotion an der Universität Posen (2010), Master in Advanced Vocal Ensemble Studies (A. Rooley, E. Tubb) an der Schola Cantorum Basiliensis (mit Auszeichnung, 2011). Dozentin für Musik des Mittelalters an der SCB (2002/2003). Assistentin am Mikrofilmarchiv des Musikwissenschaftlichen Instituts der Uni Basel (2001-2004). Seit April 2011 Anstellung an der Schola Cantorum Basiliensis im Rahmen eines SNF-Forschungsprojekts zur Aquitanischen Musik des 12. Jhs. Unterricht, Vorträge und Kurse u.a. an der Universität Tartu (Estland), Universität Posen (Polen) und der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig (Deutschland). Zahleiche CD-Aufnahmen und Konzerte in renommierten Konzertreihen in der Schweiz (u.a. Freunde Alter Musik Basel, Lucerne Festival) und im Ausland. Debütierte in C. Monteverdis L’incoronazione di Poppea am Theater Basel (Saison 2003-2004) mit dem Barockorchester La Cetra, Ltg. K. Junghänel/ Regie N. Lowery.

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Kelly Landerkin

Die amerikanische Sopranistin Kelly Landerkin kam nach ihren Gesangsstudien in Hawaii und Indiana (Bloomington) als Fulbright-Stipendiatin in die Schweiz, zuerst an die Schola Cantorum Basiliensis im Bereich Alter Musik, und schliesslich an die Zürcher Hochschule für Musik und Theater. Als Solistin sowie als Ensemblesängerin konzertiert sie vor allem mit alter und neuer Musik, u.a. bei Festspielen in Berlin, Zürich, Stockholm und Lucerne Festival. Unter der Leitung von J. Nott sang sie Berios Sinfonia, und bei Regisseur Ch. Martaler die Uraufführung von Furrer’s Invocation im Schauspielhaus Zürich. Letzter Zeit experimentiert sie mit neueren Formen des Liederabends, besonders mit szenischen Realisationen. Ihre CD-Einspielungen mit Ensembles wie Les Flamboyants, Pro Arte Singers sowie ensemble Peregrina wurden von der Fachpresse mehrfach ausgezeichnet. Kelly Landerkin unterrichtet Sologesang an der Musikschule und Konservatorium Winterthur sowie an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie ist auch Dozentin für Gregorianische Choral und die liturgische Einstimmigkeit an der Schola Cantorum Basiliensis.

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Lorenza Donadini

Lorenza Donadini (CH) studierte Musikwissenschaft an der Universität Basel bei J. Willimann und W. Arlt. Sologesangs-Studium an der SCB (R. Levitt, K. Dineen und D. Vellard – Diplom 2007). Sie tritt als Solistin auf und singt mit verschiedenen Ensembles, u.a. Coro della Radio Svizzera (D. Fasolis), ensemble Peregrina, Ensemble Leones, Cantica Symphonia, Vox Hvmana und beteiligt sich an diversen Projekten ihres eigenen Ensemble Perlaro (gegr. 2004), welches sich auf die Musik des italienischen Trecento und Quattrocento konzentriert.

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Hanna Järveläinen

Hanna Järveläinen begann ihr Musikstudium mit Musiktheorie und Komposition an der Sibelius-Akademie in Helsinki, Finnland. Sie promovierte in Akustik (Doktorarbeit: Perception of Attributes in Real and Synthetic String Instrument Sounds) und arbeitete im Laboratory of Acoustics and Audio Signal Processing an der Helsinki University of Technology Danach studierte sie an der Schola Cantorum Basiliensis Barockgesang bei E. Tubb und G. Türk sowie Ensemblegesang im Master-Programm für Advanced Vocal Ensemble Studies (AVES) unter der Leitung von A. Rooley. Sie beschäftigt sich mit der Aufführung von Musik des Barock, der Renaissance und des Mittelalters und arbeitet mit Ensembles etwa The Harp Consort (A. Lawrence-King), La Morra, ensemble Peregrina und dem neugegründeten Apollo's Noyse.

   
  Marc Lewon
Lewon

Marc Lewon (D) studierte zunächst Musik­wissen­schaft und Altgermanistik an der Universität Heidelberg mit abschließendem Magister­grad cum laude. Anschließend ab­solvierte er ein Diplom-Aufbaustudium (mit Auszeichnung) an der Mittelalter­ab­teilung der Schola Cantorum Basiliensis bei C. Young (Laute), R. Cook (Vielle) und K. Dineen (Gesang). 2001 schuf er das Projektensemble Leones und ist Mitinitiator des 2004 gegründeten Konzertensembles Dulce Melos. Konzerte mit verschiedenen Ensembles für frühe Musik (u.a. Perlaro, Les Flamboyants, ordo virtutum, Clemencic Consort), zahl­reiche CD-Veröffentlichungen, Rundfunk- und Fernsehauftritte. Arbeit mit bedeutenden Solisten aus dem Bereich Alter Musik, darunter A. Scholl, C. Young und B. Bagby.
Neben seiner musikalischen Praxis die wissenschaftliche Arbeit im Bereich Mediävistik, Artikelveröffentlichungen und musikalische Editionen sowie Lehr­tätig­keiten u. a. an der Schola Cantorum Basiliensis und der Musikhochschule Leipzig weitere Arbeitsschwerpunkte. Marc Lewon ist Leiter der Fortbildung zur Musik des Mittelalters auf Burg Fürsteneck, "Frühe Musik der Hohen Stände", und der jähr­lichen Reihe "Resonanzen des Mittelalters". Z.Zt. arbeitet er parallel an einem Doctor of Philosophy in Music an der Universität von Oxford (England) unter Prof. Reinhard Strohm.
www.lewon.de     www.leones.de

   
Baptiste Romain

Nach einer allgemeinen musikalischen Ausbildung am Konservatorium von Rueil-Malmaison mit Schwerpunktstudien in Geige und Komposition, beschäftigte er sich intensiv mit den Repertoires des Mittelalters und der Renaissance für Fidel, Dudelsack und Gesang. An seine Ausbildung am Centre de Musique Médiévale von Paris, wo er bei Marco Horvat studierte, schloß sich ein Studium an der Mittelalterabteilung der Schola Cantorum Basiliensis bei Randall Cook, Dominique Vellard und Crawford Young an, mit zusätzlichen Lektionen bei Pierre Hamon am Conservatoire National Supérieur in Lyon. Während seiner Basler Zeit beschäftigte er sich intensiv mit Technik und Repertoire der Renaissancevioline und schloß seine Diplomstudien 2008 mit Auszeichnung ab. Beeinflußt von Jazz und Volksmusiktraditionen, sucht er nach neuen Klängen und Techniken für eine historische Musikpraxis. Darüber hinaus engagiert er sich in Stimmbegleitung, historischer Improvisation und früher Instrumentalmusik. Für Konzerte und Aufnahmen arbeitet er mit verschiedenen Ensembles, wie ensemble Peregrina (Agnieszka Budzinska-Bennett), Leones (Marc Lewon), Ensemble Gilles Binchois (Dominique Vellard), Vox Suavis (Ana Arnaz), Tetraktys (Kees Boeke) und Les Jardins de Courtoisie (Anne Delafosse-Quentin).

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  Els Janssens
  a Belgian mezzosoprano and a speech therapist; thanks to her flexible voice with a wide range and a rich timbre, Els is at ease in both an early music and a contemporary repertoire, including jazz. She attended the class of G. De Reyghere at the Royal Music Conservatory in Liège (B), then specialised in early music with G. Laurens in the Conservatory of Toulouse (F) and in medieval singing with K. Dineen and D. Vellard at the SCB (CH). Els performs and records with different groups such as Ferrara Ensemble, La Morra, Ensemble William Byrd, La Fenice, Les Jeunes Solistes and was offered various roles in Baroque operas such as Monteverdi’s Orfeo (Speranza), Cavalieri's La Rappresentazione di Anima e di Corpo (Anima Beata) as well as contemporary opera performances.
   
  Cristina Rosario
   
  Viva Biancaluna Biffi
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  Jane Achtman
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  Veronika Jensovska Holliger
   
  Bolette Roed
   
  Agnieszka Tutton
   
  Elizabeth Rumsey
   
  Eve Kopli
   
  Kathleen Dineen
   
  Ulrike Andersen